Zinserhöhung, Inflation & Ukraine Krieg - Auswirkungen auf den Immobilienmarkt.

01.06.2022

Aktuell erreichen uns viele Rückfragen unserer Kunden im Hinblick auf die verschiedenen Faktoren, die den Immobilienmarkt beeinflussen könnten. Die Unsicherheit resultiert aus der gestiegenen Inflation, den damit steigende Zinsen für Immobiliendarlehen und dem Ukraine Krieg.

Aktuell erreichen uns viele Rückfragen unserer Kunden im Hinblick auf die verschiedenen Faktoren, die den Immobilienmarkt beeinflussen könnten. Die Unsicherheit resultiert aus der gestiegenen Inflation, den damit steigenden Zinsen für Immobiliendarlehen und dem Ukraine Krieg.

Wir wollen Ihnen gerne dazu unsere Einschätzung übermitteln, welche sich natürlich auf den Münchner Immobilienmarkt und das Umland bezieht. Hier sind wir zu Hause, hier kennen wir uns aus.

Wir erleben seit Jahren/Jahrzehnten einen Verkäufermarkt. Dies ist auch jetzt der Fall und wird auch in Zukunft unseren Markt beherrschen. Es besteht deutlich mehr Nachfrage als Angebot. Die Nachfrage ist so deutlich größer, dass sich dieses auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird.

Der Ukraine Krieg hat auf uns alle Auswirkungen. Die Inflation steigt, sodass die täglichen Lebenshaltungskosten für viele Familien zum Thema geworden sind. Zeitgleich steigen aber auch die Baukosten und Materialkosten. Das kommt zu dem, bereits seit längerem bestehenden Thema Handwerkermangel, hinzu. Bauen wird in Zukunft nicht billiger, sondern teurer. Somit ist ein Preisanstieg nicht nur wahrscheinlich, sondern fast unvermeidbar.

Aber wie soll das in Zeiten von hoher Inflation und höheren Zinsen funktionieren? Die Zinserhöhungen sollen der steigenden Inflation entgegenwirken. Andererseits ist jedoch auch die Inflation Anreiz für viele die über ausreichend Eigenkapital verfügen zu investieren. Aktienmärkte bieten hier nur den spekulatiosfreudigen Anlegern eine Alternative. Die überwiegende Mehrheit investiert in Sachwerte und besonders gerne in Immobilien. Die Immobilie hat sich hier als krisensicher erwiesen. Sofern sie dem ewigen Grundsatz Lage, Lage, Lage genügen. Dies erkennen auch Fonds und Lebensversicherer, die die Gelder in Immobilienprojekte investieren.

Ich darf Megan Walter Global Head of Research bei der Allianz Real Estate zitieren, welche in der Zeit vom 12.05. folgende Aussage getroffen hat: „Selbst bei Rekordinflation und bei hoher Unsicherheit können Immobilien einen hohen Anlageschutz für Anlageportfolios bieten.“

Wir sehen es auch aus der Sicht des Nutzens. Immobilien haben nicht nur einen Anlagewert, sondern auch einen Nutzen. Entweder durch Einnahmen aus der Vermietung oder der Wert der Selbstnutzung durch Einsparung der Miete und nicht zu unterschätzen die der Erhöhung der eigenen Lebensqualität. Das ist ein Faktor den andere Anlageformen nicht zu bieten haben.

Natürlich wird die Zinserhöhung gerade für junge Familien den Kauf von Immobilien erschweren. Hier ist das monatliche Haushaltseinkommen oft begrenzt und die Banken sehr vorsichtig mit der Kreditvergabe. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass Zinsen von 3% +/- noch immer kein hohes Niveau sind. Auch ist die Generation der Erben, die hohes Eigenkapital mitbringen nicht zu vernachlässigen. Es wird wohl in Zukunft mit mehr Eigenkapital finanziert werden müssen, auch um die monatliche Belastung tragen zu können.

Unser Fazit ist: Die Immobilie ist eine wertvolle Anlageform mit erheblichem Nutzen. Diese ist als langfristige Anlage zu sehen und hat z.B. im Hinblick auf Aktien einen Nachteil. Ein Verkauf geht nicht an einem Tag. Jedoch überwiegt die Sicherheit der Anlageform und der persönliche und wirtschaftliche Nutzen.

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